Shortcut To Hollywood Blog

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Pimp in Miami!

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Die Maske oder warum Männer sich beim Drehen nicht selber rasieren sollten

Hier bearbeitet unsere Maskenbildnerin  Jana Philipp gerade Christoph Kottenkamp. Der Bart muss genau auf dieselbe Länge gestutzt werden, die er am Vortag hatte, sonst “springt” er unter Umständen von lang nach kurz oder umgekehrt. Auch wenn viele Männer gerne an sich selber rumfummeln, beim Drehen geht das nicht.

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Shannon

“She is the money” pflegen die Amerikaner zu sagen, wenn sie über die Hauptdarstellerin sprechen. Sie meinen dabei weniger (vielleicht auch!?) deren Gage aber vor allem, darüber dass das Casting der Hauptdarstellerin mit über den Erfolg des Filmes entscheidet.

Irgendwie logisch und irgendwie lieblos.

10 (!) Monate blieb unsere Casterin Astrid Rosenfeld in den Vereinigten Staaten und castete das schier unerschöpfliche Reservoir an wunderschönen und begabten amerikanischen Schauspielerinnen sind oder solchen, die es werden wollen.

Jan und ich schmetterten aber jeden  Vorschlag vehement ab, der nicht die uneingeschränkte Zustimmung beider Regisseure fand. Wir suchten dabei nicht den Kompromiss sondern eine Kandidatin, die alle Anforderungen 100 % erfüllte.

Wir suchten Shannon, die weibliche Hauptrolle – die Liebe von John, die als Groupie in sein Leben tritt – es aber dann an einen Scheideweg bringt…

Zu bedeutend war diese Rolle vor allem für die Glaubwürdigkeit unserer Hauptfigur John Salinger.

Das Team befand sich schliesslich schon längst komplett in New York, wo wir Ende Januar anfangen wollten zu drehen, da fand Astrid Martha McGonnagal, eine aus Texas stammende und jetzt in LA lebende Schauspielerin. Sie brachte Sie mit nach New York  und schon nach dem ersten Treffen überzeugte sie durch ihren herrlich erfrischenden Humor, ihre unbekümmerte Ausstrahlung und bei all ihrer Schönheit ebenso durch ihren scharfen Intellekt. Da waren Sie erfüllt, unsere Anforderungen. Wir sollten uns nicht täuschen…

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Thank You Martha!

Armer kleiner schwarzer Junge!

Kurz vor Las Vegas machten wir in Boulder City halt um die “Wüstenszenen” zu drehen. Wir fuhren also mittags raus aus Boulder auf eine große Straße, bogen auf eine nicht ganz so große Straße, und von der nicht ganz so großen Straße bogen wir auf eine schöne, gerade über Hügel in die Wüste führende Straße. Dort wollten wir drehen.

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Wir stellten also irgendwo unsere Autos und Wohnmobile ab, packten unser Equipment aus und wollten gerade loslegen als – das einzige Auto weit und breit – ein Ranger mit seinem Ford-Pickup erschien und höflich aber bestimmt nach unserer Drehgenehmigung fragte, die wir natürlich nicht hatten.

Also packten wir das Equipment wieder ein und bogen von der schönen auf die kleine und schließlich auf die große Straße zurück, fuhren auf dieser Straße tiefer in die Wüste und über mehrfaches Abbiegen kamen wir nach 6 Stunden ohne Drehen auf eine für amerikanische Verhältnisse sehr kleine Straße wirklich tief in der Wüste. Wieder packten wir unser Equipment aus und wollten erneut gerade loslegen – war ja schon wieder später Nachmittag…. Nur auch jetzt kamen wir nicht weit, aber was dann passierte, das rechtfertigte selbstverständlich den Abbruch des ganzen Drehtages:

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Liberty – Freiheit

Im Herbst vor Drehbeginn kauften wir in Bayen ein günstiges 8 Jahre altes Wohnmobil.

bus_libertyEin Aufkleber auf dem Alkoven gab dem Vehikel, mit dem die drei Helden ihren Triumpfzug durch die Vereinigten Staaten beschreiteten den Namen “Liberty”. Freiheit  – ein symbolträchtiger Name für einen Film, der “anders” entstehen sollte – frei von Zwängen – alleine unserer Vision von “Short Cut To Hollywood” unterworfen.

Wir wollten sehen, was der Dreh, die Reise, das Land und die Freiheit mit uns und dem Film macht und all das, die Erfahrungen und Stimmungen in den Dreh einfliessen lassen. Wir arbeiteten also chronologisch. Die Reise gab die Reihenfolge der Szenen vor – New York: Wir waren angekommen – die Jungs im Film auch! Den ganzen Beitrag lesen…